Manschettenknöpfe im Wandel der Zeiten

Anlässe, Manschettenknöpfe zu tragen, gibt es genug. Hoffentlich aber keine, vor denen Sie „Manschetten haben“. Denn die spöttische Bezeichnung aus dem 18. Jahrhundert spielt auf die Kleidung adliger junger Männer an, deren Hemden am unteren Ärmel von einer Krause geziert wurden, die sich beim Fechtkampf als störend und damit als beängstigend erwies.

Kein Wunder, dass etwa zur selben Zeit die ersten Manschettenknöpfe ersonnen und getragen wurden, die zunächst durch einfache Bänder, später dann durch die charakteristischen Verschlüsse zusammengehalten wurden. Den ersten großen Durchbruch allerdings hatten Manschettenknöpfe erst, nachdem im 19. Jahrhundert aus einem Notbehelf ein formelles und kleidsames Accessoire geworden war, das am gestärkten Hemdsärmel von jedem, der etwas auf sich und sein Äußeres hielt, getragen wurde. Zeitgleich begannen sich Designer und Künstler für das modische Utensil zu interessieren und schufen attraktive Schmuckstücke, die allein den Männern vorbehalten waren.

Noch heute sind Manschettenknöpfe nützliche und schmückende Accessoires, die überwiegend von Männern getragen werden. Neben Gold und Silber ist Edelstahl zu einem beliebten Material geworden. Die Basisausführungen werden durch die Kombination mit anderen Stoffen zu zweifarbigen Manschettenknöpfen erweitert. Besonders hochwertig und exklusiv werden moderne Manschettenknöpfe durch die Zugabe edler Steine und Diamanten.

Und zu welchen Gelegenheiten trägt man sie nun, die Knöpfe, vor denen niemand mehr Manschetten haben muss? Ganz einfach: Zu jedem Anlass, zu dem Sie das gute Hemd aus dem Schrank holen, dürfen die Manschettenknöpfe am Ärmel glänzende oder modebewusste Kontrapunkte setzen. Ob als Eyecatcher oder als schlichter und formeller Abschluss – wesentlich ist lediglich, dass die Manschettenknöpfe zum restlichen Outfit passen. Ganz besonders gilt das übrigens für weitere Schmuckstücke, die Sie anlegen, wie beispielsweise Uhr, Ring oder Halskette.

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