Einzelgänger mit Hang zur Zweisamkeit: der Solitärring

Schon die Namen unserer Solitärringe klingen wie Versprechen: Caring oder Trustful, Gently oder Precious heißen die stilvollen Solitärringe, die so gar nicht von Einsamkeit, sondern von einer liebevoll gelebten Zweisamkeit zeugen. Denn der Solitär gilt als klassischer Verlobungsring. Als solcher ist er natürlich aus besonders edlen Zutaten gefertigt: An einem Platin- oder Goldring befindet sich ein funkelnder Diamant, der von sechs feinen Metallstiften eingefasst wird.

Die Besonderheit dieser Krappenfassung ist es auch, die dem Brillantring seine exklusive Schönheit und seinen hohen symbolischen Wert verleiht. In seiner bekanntesten Form konnte man ihn zuerst beim Schmucktitanen Tiffany erstehen, der den Brillanten durch diese Neuerung aus der festen und verhüllenden Umklammerung durch vorherige Einfassungen befreite. Wie eine zarte Umarmung und dennoch gut und sicher gehalten, kommt er durch die sechs (oder weniger) Stifte nun viel schöner zur Geltung. Doch auch die modernen Designer fügen dem Solitärring immer wieder neue gestalterische Ideen zu – beispielsweise indem er vertrauensvoll von der leicht geöffneten Ringschiene umschlossen wird, was die Ringform zudem in die Nähe einer Herzensform bringt.

Verschenkt wird der Solitär zumeist an die Herzensdame zur Verlobung, doch auch die Geburt eines Kindes oder ein Hochzeitsjubiläum können Anlass für ein solch edles Geschenk sein. Männer scheuen vor dem Tragen feiner Brillantringe zumeist noch zurück. Es spricht aber natürlich nichts dagegen, dem Verlobten ein anderes Gegenstück zu spendieren – beispielsweise einen Ring aus Edelstahl mit Onyx oder einen modischen Herrenring mit Carboneinlage.

Der Brauch, die Verlobte und später auch die Braut und liebende Gattin mit teurem Schmuck zu beschenken, beweist übrigens nicht nur Geschmack, der Schmuck diente einst auch der finanziellen Absicherung.

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